SQUID-Proxy ausschließlich im RAM (Debian Wheezy)

Einleitung

Der nachfolgende Artikel beschreibt, wie die Daten eines SQUID-Proxy ausschließlich im RAM gehalten werden. Wer SQUID hauptsächlich als Proxy übers WAN nutzt und nicht primär als Cache, hat keinen großen Nutzen davon, verarbeitete Objekte auf Dateisystemebene zu halten. Im Zweifel reicht es aus, einen kleinen Teil des RAM hierfür abzustellen. Einerseits kann dies der Lebensdauer förderlich sein, wenn der Speicher ansonsten festplattenbasiert wäre. Häufige Schreib-Lese-Zugriffe erhöhen den Verschleiß. Andererseits kann die Kombination aus schneller Internetanbindung und langsamen Festplatten die Performance massiv beeinträchtigen. Objekte aus dem RAM hingegen sind entsprechend performant.

Konfiguration

Voraussetzung ist eine bereits laufende SQUID-Konfiguration. Für gewöhnlich erfolgt sie unter

Squid anhalten:

Zunächst sind in der Konfiguration alle „cache_dir“-Einträge zu entfernen, in der Standard-Konfiguration wird SQUID3 so bereits ausgeliefert. Schließlich ist noch die Größe des Cache-Speichers im RAM (cache_mem) zu definieren. Hier die benötigte Konfiguration, um SQUID ausschließlich im RAM zu halten:

SQUID wieder starten und testen:

Have fun!

Debian (Wheezy) Minimal-Installation für Virtualisierungslösung Proxmox VE

Einleitung

Ich nutze seit Jahren Proxmox VE als Virtualisierungslösung für KVM und OpenVZ. Für ein aktuelles Projekt mit bestimmten Hardwareanforderungen möchte ich nun Proxmox VE auf ein aktuellen Debian Wheezy mit Linux 3.2 Kernel nutzen.

Debian Installation / Partitionierung

Wir nutzen eine Partition für /boot und eine weitere für LVM.

LVM-Konfiguration:

Eine Minimalinstallation mit SSH-Server reicht zunächst aus.

Netzwerkkonfiguration

Ist das Grundsystem installiert, sollte eine statische IPv4-Adresse konfiguriert werden.

Anschließend noch die /etc/hosts überprüfen:

Proxmox

Zunächst sind die erforderlichen Quellen zu ergänzen:

Schlüssel importieren:

Update: