Raspberry Pi mit limelight als Steam Box nutzen

Vorwort

Limelight implementiert die GameStream Technologie von NVIDIA, mit der Computerspiele „portabel“ werden. Will heißen, auf einem High-End-PC wird das Spiel installiert und ausgeführt, die Ein- und Ausgabe erfolgt jedoch auf einem anderen Client, der weniger gut ausgestattet sein muss. Dies kann jedwede Maschine mit Steam OS sein und dank limelight nun auch ein Raspberry Pi.

Voraussetzungen

Voraussetzung ist, dass der Spielehost eine NVIDIA-Grafikkarte der GTX 600er oder 700er Serie besitzt. Zudem wird eine gescheite WLAN-Verbindung für das Streaming benötigt, das versteht sich aber von selbst, denke ich.

Windows Client

Zunächst empfehle ich ein Update auf die neueste Version von GeForce Experience.

In GeForce Experience muss das Streaming aktiviert werden. Wir nehmen als IP-Adresse die 10.10.10.10 an.

Raspberry Pi

Eine bestehende Installation des Raspberry Pi wird vorausgesetzt. Für das Beispiel verwende ich Raspbian. Wie das geht, habe ich unter Raspberry Pi in Betrieb nehmen mit Raspbian beschrieben.

Auf dem Pi eingeloggt laden wir zunächst limelight herunter:

Danach wird es zum Pairing mit dem Host gestartet:

GeForce Experience sollte an dieser Stelle nachfragen, ob das Pairing akzeptiert werden soll, hier muss zugestimmt werden.

Im Anschluss wird limelieght erneut aufgerufen, dann allerdings ohne die Option für das Pairing. Stattdessen geben wir die Auflösung (aktuell nur 720p) und die Bildwiederholrate (30 oder 60 Bilder pro Sekunde).

And that’s it!

 

Postfix als Mail Relay konfigurieren (Debian 6, Debian 7)

Einleitung

Wer Postfix als Mailserver an einem DSL-Anschluss betreibt, steht vor dem Problem, dass nahezu jeder Mailserver diese Mails ablehnt. Grund dafür ist, dass die meisten DNS-Blacklists IP-Adressen aus für DSL-Anschlüsse typischen dynamischen Adressbereichen blacklisten. Ausweg ist hier, solche Mailserver für das Relaying zu konfigurieren. Hierzu werden Benutzerdaten für einen „realen“ Mailserver mit statischer IP-Adresse benötigt, z.B. der Mailserver eines großen Mailproviders oder des ISPs. Im Beispiel wird hierzu krausix.de als Mailserver genutzt, ferner wird davon ausgegangen, dass krausix.de SASL-Authentifizierung beherrscht. Die beschriebene Konfiguration bezieht sich lediglich auf den Mailserver hinter dem DSL-Anschluss.

Konfiguration Postfix

Die relevante Konfiguration erfolgt in /etc/postfix/main.cf, die Zugangsdaten werden in /etc/postfix/sasl_password hinterlegt.

Postfix wird so angepasst, dass krausix.de als Relayhost genutzt wird:

SASL-Authentifizierung wird aktiviert und die Herkunft der Zugangsdaten wird bekanntgegeben:

Die Zugangsdaten werden bereitgestellt:

Im Anschluss sollte diese Information vor neugierigen Augen geschützt und in einem für Postfix lesbaren Format bereitgestellt werden:

Ein Neustart von Postfix komplettiert das Ganze:

Test