MariaDB-Server Installation (CentOS 7)

Einleitung

Unter CentOS wird MySQL ersetzt durch die Open Source Datenbank MariaDB.

Installation

Die Installation wie folgt:

Jetzt muss die Datenbank noch zum Systemstart aktiviert werden und schlussendlich zum Betrieb gestartet werden.

Im Anschluss kann die Datenbank noch abgesichert werden, hierzu kann mysql_secure_installation Zugriffsmöglichkeiten anpassen und die standardmäßig vorhandene Testdatenbank entfernen.

Lokal ist die Datenbank nun eingerichtet und erreichbar.

Firewall

Um die Datenbank auch von entfernten Maschinen erreichen zu können, muss die Firewall entsprechend konfiguriert werden:

Have fun!

Linux Softwareverteilung m23 (Debian 7)

Einleitung

m23 ist eine Softwareverteilung für Linux-Clients auf Open Source Basis.

Benötigte Pakete / Installation

Zwar existiert sowohl ein bootfähiges Image mit Installer für m23 als auch Images mit fertigen virtuellen Maschinen, in diesem Fall wird jedoch die Installation in einem bestehenden Debian beschrieben.

Zunächst werden die Paketquelle eingebunden, im Anschluss wird installiert.

Im Anschluss wird zunächst alles bestätigt und die Standardinstallation durchgeführt.

Konfiguration / Bedienung

Weitere Infos im m23-Benutzerhandbuch.

Installation eines lokalen DNS Servers (CentOS)

Einleitung

DNS steht für Domain Name System und dient dazu, Rechnernamen in IP-Adressen zu übersetzen.  Im nachfolgenden Beitrag wir beschrieben, wie zwei DNS Server unter CentOS aufgesetzt werden.

Benötigte Pakete

Wir installieren BIND als Nameserver.

Konfiguration

Die Konfiguration erfolgt in mehreren Dateien. Zunächst werden grundlegende Einstellungen in /etc/named.conf vorgenommen. Hier ist eine beispielhafte Konfiguration, die einige Kommentare enthält:

Nun müssen die in der Konfiguration angegebenen Zone Files erstellt werden.

Zone Files erstellen

forward lookup zone – /var/named/forward.krausix

Die forward lookup zone dient zum Auflösen von Domainnamen zu IP-Adressen.  Wir erstellen die Datei /var/named/forward.krausix mit folgendem Inhalt:

Nun muss noch die reverse lookup zone konfiguriert werden.

Reverse lookup zone – /var/named/reverse.krausix

Die reverse lookup zone dient dem umgekehrten Weg, hiermit werden also zu IP-Adressen Domainnamen zugeordnet. Wir erstellen die Daten /var/named/reverse.krausix:

Hiermit ist die Konfiguration abgeschlossen. Wenn keine Tippfehler unterlaufen sind, kann BIND nun gestartet werden.

Firewall anpassen

Damit Anfragen nicht geblockt werden, muss die Firewall noch entsprechend angepasst werden.

Weiter gehts mit Start und Test…

Start und Test

Zunächst wird der DNS Server gestartet und so konfiguriert, dass er auch nach einem Reboot erneut gestartet wird.

Abschließend kann ein Test erfolgen:

Funktioniert dies, geht es weiter mit dem Slave DNS Server.

Slave DNS Server

Die Konfiguration erfolgt analog der oben beschriebenen Konfiguration des Masters, lediglich bei IP-Adresse und Zonenkonfiguration gibt es geringfügige Abweichungen. Hier /etc/named.conf:

Damit ist die Konfiguration vollständig. Da die Zonen des Masters genutzt werden, müssen keine Zonefiles erstellt werden.

 Start und Test

Auch für Firewalling, Start und Test kann wie oben beschrieben verfahren werden. Um nach dem Start zu prüfen, ob der Transfer funktioniert, kann in /var/log/messages nachgesehen werden oder das Slave Verzeichnis geprüft werden, dort liegen nach dem Start die Zonefiles:

Have fun!