StartSSL Zertifikat für Apache / Postfix einrichten

Einleitung

Hat man einen eigenen Webserver, der Seiten per SSL ausliefert, sieht es unschön aus, wenn dem Besucher Warnungen wegen nicht vertrauenswürdiger Verbindungen dargestellt werden. Sofern man kein Wildcard-Zertifikat benötigt, ist hier StartSSL als kostenloser Anbieter interessant. Im Folgenden wird beschrieben, wie ein solches Zertifikat mit Apache sowie Postfix genutzt werden kann.

Zertifikat

Das Zertifikat kann nach einer Anmeldung und Validierungsprozess bei StartSSL mittels selbsterklärendem Wizard erstellt werden. Hat man den Wizard durchlaufen und alle Daten gesichert bzw. heruntergeladen, so sind folgende Dateien vorhanden:

Die Dateien legen wir unter /etc/keys/ ab.

Weiter geht es mit der Konfiguration.

Einrichtung

Entschlüsseln des privaten Schlüssels, hierbei müssen wir das im Wizard hinterlegte Passwort nutzen:

Im Anschluss erstellen wir noch eine Zertifikatskette, indem wir die alles zusammen hintereinander in eine Datei kopieren:

Ist dies erfolgt, können Apache und Postfix eingerichtet werden.

Apache

In /etc/apache2/sites-enabled/ssl sind folgende Eintragungen zu hinterlegen:

Schließlich muss das ganze noch aktiviert werden, falls nicht bereits geschehen und der Apache danach neugestartet werden:

Nun sollte es keine Zertifikatsprobleme mehr geben.

Postfix

Anzupassen ist in /etc/postfix/main.cf folgende Zeile:

Im Anschluss ebenfalls neustarten.

Test

Zum Testen / Bewerten können folgende Links genutzt werden:

Webserver testen: https://www.ssllabs.com/ssltest

Mailserver  testen: http://www.checktls.com/perl/TestReceiver.pl

Have fun!

Raspberry Pi Emulation mit QEMU

Vorwort

Eine kurze Anleitung zur Emulation eines Raspberry Pi unter Linux mittels QEMU. Getestet unter Ubuntu 14.04 LTS.

Pakete

Die benötigten Pakete installieren:

Ggf. noch unzip, sofern ein Raspberry Image im entsprechenden Format heruntergeladen wird.

Vorbereitungen

Linux-Kernel herunterladen:

Image für Raspberry Pi herunterladen, hier raspbian:

Es kann losgehen…

 Getting started

Erster Start, ggf. ist natürlich hier und in den späteren Aufrufen der Dateiname des Images an die aktuelle Version anzupassen:

Hat alles funktioniert sollte der Bootvorgang beginnen und eine Shell zur Verfügung stehen. Dort ist die /etc/ld.so.preload zu editieren, der Inhalt wird auskommentiert:

Dann noch /etc/udev/rules.d/90-qemu.rules erstellen mit folgendem Inhalt:

Danach halt bzw. exit.

Booten

Nach den Änderungen kann nun normal gebootet werden:

Have fun!

Raspberry Pi mit QEMU emulieren

Mehrere sshd-Instanzen auf unterschiedlichen Ports (Debian 6)

Vorgehensweise

Möchte man mehrere sshd-Instanzen auf dem gleichen Server betreiben, so ist für jede weitere Instanz eine zusätzliche Konfigurationsdatei (/etc/ssh/ssh4711d_config) sowie ein weiteres init-Skript (/etc/init.d/ssh4711) zu erstellen, wobei 4711 hier zur besseren Überschrift jeweils den Port beschreibt.

init-Skript

Grds. könnte das bestehende Init-Skript der Distribution kopiert und angepasst werden. Ein überarbeitetes Init-Skript, welches ich hier gefunden habe, scheint mir jedoch wesentlich besser geeignet:

Soll der sshd auf Port 4711 lauschen, erstellen wir eine /etc/init.d/ssh4711 mit obigem Inhalt.

Anzupassen ist hier die dritte Zeile:

Nun ist die passende Konfiguration zu erstellen.

sshd-Konfiguration

Die Konfiguration übernehmen wir aus dem bestehenden Konfigfile der Distribution und passen Sie nach unseren Bedürfnissen an, insbesondere Port 22 ist hier in Port 4711 zu ändern.

Die Benennung ist hier wichtig, damit die Konfigurationsdatei durch das Init-Skript gefunden wird.

Autostart

Um beim Systemstart die zweite sshd-Instanz auf Port 4711 zu starten:

Have fun!

 

Kürbislasagne

Kürbislasagne

Von Stefan Kraus Veröffentlicht: Oktober 14, 2014

  • Vorschau: 6 Portionen (6 Portionen)
  • Vorbereitung: 20 Min.
  • Koch-/ Backzeit: 30 Min.
  • Fertig in: 50 Min.

Überbackene Kürbislasagne, herbstlich gewürzt.

Zutaten

Zubereitung

  1. Kürbis schälen, vierteln und die Kerne entfernen
  2. Die Hälfte des Kürbis in kleine, ca. 1 cm große Würfel schneiden und beiseite legen, die andere Hälfte raspeln.
  3. Zwiebeln klein hacken und in Olivenöl dünsten
  4. Knoblauch klein Hacken, zu den Zwiebeln geben
  5. Mit Brühe ablöschen, geraspelten Kürbis und Tomaten dazugeben, ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Chili fein hacken und dazugeben, mit Thymian, Oregano und Rosmarin würzen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Aus Butter, Mehl und Milch eine Bechamelsoße herstellen, mit Muskatnuss abschmecken.
  8. Lasagne schichten, dabei die Kürbiswürfel und den Mais untermengen. Bei Bedarf die Lasagneplatten vorkochen.
  9. Zum Abschluss mit Gouda und Parmesan bedecken, nach Belieben Pfeffern und bei 200 ° C ca. 20 Minuten im vorgeheizten Backofen überbacken. Die Kürbiswürfel sollten dann "bissfest" sein.