OPSI Open Source Client Management Installation (CentOS 7)

Einleitung

Mit dem Open Source Client Management System opsi soll es möglich sein, automatisierte Betriebssysteminstallationen durchzuführen, Software und Patches zu verteilen sowie die eingesetzte Hard- und Software zu inventarisieren. Kern dieses Artikels ist die Installation von opsi unter CentOS 7.

Netzwerkkonfiguration

opsi erwartet einen voll qualifizierten Domain-Namen.

Benötigte Pakete

Es müssen einige Pakete installiert werden:

Diese werden anschließend konfiguriert und / oder aktiviert.

Weitere Pakete:

Im Anschluss erfolgt die Installation

Installation

Zunächst benötigen wir das Repository:

Nun kann die eigentliche Installation erfolgen:

Nun kann es eine Weile dauern, danach wird opsi konfiguriert und gestartet:

Hiermit ist die Software installiert.

Backend-Konfiguration

Als Backend kann u. a. eine MySQL- / maradb-Datenbank genutzt werden:

Es folgt die Konfiguration.

Konfiguration

Ein Zertifikat wird erzeugt und opsi wird initial konfiguriert:

Mit dem vorletzten Kommando wird das pcpatch-Passwort für opsi, CentOS und Samba gesetzt. Das letzte Kommando installiert bzw. aktualisiert bestimmte OPSI-Komponenten.

Benutzer

Schlussendlich wird noch ein Benutzer erzeugt, mit dem später OPSI-Pakete erstellt und installiert werden können.

Have fun!

Systemmonitoring mit Icinga (CentOS 7)

Einleitung

Icinga ist eine aus Nagios entstandene Open Source Monitoringlösung. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie Icinga unter Centos 7 installiert werden kann. Als Leitfaden nutzte ich die leider nicht mehr ganz aktuelle Dokumentation: Setting up Icinga with IDOUtils on RHEL sowie Installation des Icinga Web Frontend.

Benötigte Pakete

Icinga-Repository einrichten, Apache, PHP, MySQL und Icinga 2 installieren:

Im Anschluss kann Icinga aktiviert und gestartet werden:

Der Einfachheit halber wird SELinux deaktiviert:

Weiter gehts mit der Konfiguration.

Nagios-Plugins

Icinga nutzt die Nagios-Plugins um Checks durchzuführen.

Weiter gehts…

Datenbankanbindung

Optional: lokale Datenbank installieren:

Danach kann die Datenbank erstellt werden, alternativ erfolgt dies auf einem dedizierten Datenbankserver.

Zunächst muss hierfür ein Benutzer auf der Datenbank angelegt werden und mit entsprechenden Berechtigungen ausgestattet werden. Im Anschluss können die erforderlichen Tabellen erzeugt werden.

Import (Achtung, ggf. mit geänderten Pfaden rechnen):

Schließlich muss der Datenbankzugriff noch konfiguriert und aktiviert werden. Die Datenbankkonfiguration erfolgt in /etc/icinga2/features-available/ido-mysql.conf wie folgt:

Im Anschluss muss Icinga 2 neugestartet werden.

 Icinga Web

Installation von Icinga Web:

Firewallzugriff (Webserver):

Datenbank für Icinga Web vorbereiten:

Host, Benutzername, Passwort, etc. können unter /usr/share/icinga-web/app/config/databases.xml (!!!) angepasst werden. In diesem Beispiel sind Icinga-Installation und Datenbankserver verschiedene Maschinen, daher ist dbsrv1 als Host zu hinterlegen.

Nun, können wir die erste Anmeldung wagen.

 Login

Das Login kann schließlich unter folgender URL erfolgen:

Anmelden kann man sich mit root / password. Da dies wohl mehrfach zu Irritationen geführt hat: es ist nicht DAS Passwort für den Benutzer „root“ einzugeben, welches nirgendwo vorher erwähnt wurde. Das Passwort für den Benutzer „root“ lautet „password“.

icinga

Have fun!

Syslog Meldung „mpt-statusd: detected non-optimal RAID status“

Fehlerursache

mpt-statusd liefert den RAID-Status. Bei nicht kompatiblen RAID-Controllern oder auch bei nicht eingerichtetem RAID häufen sich ggf. Meldungen im Syslog:

In diesem Fall kann mpt-statusd abgeschaltet werden.

Behebung

Zunächst den Dienst stoppen:

Entfernen von mpt-statusd aus dem Systemstart:

Optional kann das Paket noch deinstalliert werden:

Have fun!

Raspberry Pi als DLNA Renderer / Client mit Fernsteuerung

Einleitung

In einem früheren Artikel hatte ich bereits beschrieben, wie ein DLNA/UPnP-AV Medienserver unter Linux aufgesetzt werden kann. Im folgenden Tutorial zeige ich, wie ein Raspberry Pi als DLNA Renderer eingesetzt werden kann und darauf Musik ferngesteuert (App) abgespielt werden kann.

Vorbereitung

Nach der Installation von Raspbian auf dem Raspberry Pi, kann das  Update durchgeführt werden:

Installation von pulseaudio:

Weiter gehts mit dem Renderer…

Gmediarender

Installation von gmediarender:

Danach befindet sich gmediarender unter /usr/local/bin/gmediarender und startet beim Systemstart.

Sound-Einstellungen

Die Lautstärke kann mit dem Alsamixer verändert werden, hierzu sind die Pfeiltaste (hoch / runter) zu nutzen. <ESC> verlässt den Mixer wieder. Danach müssen die Einstellungen gespeichert werden.

Nun kann es losgehen.

Test

Ich verwende auf meinem Android-Smartphone BubbleUPnP. Dort kann unter „Renderer“ unser Raspberry Pi angegeben werden, er wird automatisch gefunden und in BubbleUPnP angezeigt wenn das Gerät im gleichen Netz befindlich ist. Unter „Library“ > „DLNA Server“ wird schließlich der lokale Musikserver ausgewählt (alternativ können auch Mediendateien auf dem Gerät selbst genutzt werden). Jetzt einfach ein Musikstückauswählen und abspielen, der Sound wird dann vom Raspberry Pi abgespielt.

Unter Windows 7 kann im Windows Media Player mit Rechtsklick auf ein Musikstück „Wiedergeben auf“ > „Raspberry“ gewählt werden. Evtl. muss dies vorher in den Medienstreamingoptionen freigegeben werden.

Have fun!

Raspberry Pi headless Installation

Einleitung

In diesem Tutorial wird beschrieben, wie ein Raspberry Pi ohne Maus / Tastatur / Bildschirm installiert werden kann. Grundlage ist NOOBS.

Vorbereitung

Zunächst ist NOOBS herunterzuladen. Dann wird der Inhalt entpackt und auf die SD-Karte kopiert. Kopiert man unter Linux, muss die Karte natürlich gemounted sein.

Anschließend editieren wir flavour.json

wie folgt:

Schließlich fügen wir an das Ende der Datei recovery.cmdline noch „silentinstall“ hinzu:

Zusätzlich kann noch die Option ermöglicht werden, ein TV anzuschließen (display=3 für PAL, display=4 für NTSC):

Unter os/Raspbian/os.json kann auch das Passwort im Vorfeld angepasst werden.

Alternativ kann in recovery.cmdline (s.o.) auch ein VNC-Server gestartet werden über den nach dem Boot die Installation durchgeführt werden kann:

Soll die Anzeige immer im Bootmenü stehen bleiben kann dies noch weiter ergänzt werden (sollte aber nur temporär eingefügt werden):

Weiter gehts…

Boot

Jetzt kann die Karte in den Raspberry Pi geschoben und gebootet werden.

Have fun!