Archiv der Kategorie: Windows

Linux RDP-Server mit xrdp

Einleitung

Aus der Windows-Welt kennt man Remote-Desktopverbindungen. Zu Windows-Maschinen kann man auch RPD-Verbindungen mit diversen Linux-RDP-Clients herstellen. Eher unbekannt (Zugegeben, es gibt hier auch jede Menge Alternativen) ist jedoch die Möglichkeit, RPD-Verbindungen auf Linux-Maschinen aufzubauen, hier kommt xrdp ins Spiel.

Installation

Die Installation erfolgt bei den gängigen Distributionen aus dem Paketquellen.

Konfiguration

Die Konfiguration erfolgt in /etc/xrdp/xrdp.ini, hier könnte z.B. der Port geändert werden.

Raspberry Pi mit limelight als Steam Box nutzen

Vorwort

Limelight implementiert die GameStream Technologie von NVIDIA, mit der Computerspiele „portabel“ werden. Will heißen, auf einem High-End-PC wird das Spiel installiert und ausgeführt, die Ein- und Ausgabe erfolgt jedoch auf einem anderen Client, der weniger gut ausgestattet sein muss. Dies kann jedwede Maschine mit Steam OS sein und dank limelight nun auch ein Raspberry Pi.

Voraussetzungen

Voraussetzung ist, dass der Spielehost eine NVIDIA-Grafikkarte der GTX 600er oder 700er Serie besitzt. Zudem wird eine gescheite WLAN-Verbindung für das Streaming benötigt, das versteht sich aber von selbst, denke ich.

Windows Client

Zunächst empfehle ich ein Update auf die neueste Version von GeForce Experience.

In GeForce Experience muss das Streaming aktiviert werden. Wir nehmen als IP-Adresse die 10.10.10.10 an.

Raspberry Pi

Eine bestehende Installation des Raspberry Pi wird vorausgesetzt. Für das Beispiel verwende ich Raspbian. Wie das geht, habe ich unter Raspberry Pi in Betrieb nehmen mit Raspbian beschrieben.

Auf dem Pi eingeloggt laden wir zunächst limelight herunter:

Danach wird es zum Pairing mit dem Host gestartet:

GeForce Experience sollte an dieser Stelle nachfragen, ob das Pairing akzeptiert werden soll, hier muss zugestimmt werden.

Im Anschluss wird limelieght erneut aufgerufen, dann allerdings ohne die Option für das Pairing. Stattdessen geben wir die Auflösung (aktuell nur 720p) und die Bildwiederholrate (30 oder 60 Bilder pro Sekunde).

And that’s it!

 

Samba- / CIFS-Freigabe über SSH mit putty tunneln (Windows 7)

Einleitung

Nachfolgend wird beschrieben, wie mit Windows 7 auf entfernte Samba Shares über SSH zugegriffen werden kann. Voraussetzung ist ein laufender SSH-Server.

Dienst „Server“ anhalten

Zunächst werden die Dateifreigabedienste gestoppt und der Starttyp auf „Manuell“ gestellt. Dies wird entweder in der Dienstesteuerung durchgeführt oder aber per Kommandozeile (Start > Ausführen > cmd > Rechtsklick „als Administrator ausführen“) erledigt:

Neustart

Nach dem Beenden der Dateifreigabedienste ist ein Neustart zwingend erforderlich.

Andernfalls kommt es (Putty-Log) zu folgender Fehlermeldung:

Putty

In Putty werden nun nach dem Neustart (!) die lokalen Ports 139 und 445 auf den Samba-Server umgeleitet. Hierzu wird jeweils unter Connection > SSH > Tunnnels bei „Source port“ IP und Port des Loopbackadapters eingetragen,  bei „Destination“ IP und Port des Samba-Servers (im Beispiel 192.168.100.100):

Netzlaufwerk verbinden

Ist die SSH-Session geöffnet, kann das Laufwerk verbunden werden. Im Windows-Datei-Explorer (Windows-Taste + E) einen Rechtsklick auf „Computer“, dann „Netzlaufwerk verbinden…“. Hier wird dann \\127.0.0.1\FREIGABE eingetragen, wobei FREIGABE entsprechend angepasst werden muss.

Dienst „Server“ starten

Die Dateifreigabedienste können nun wieder gestartet werden. Analog zum Beenden wird entweder in der Dienstesteuerung oder aber per Kommandozeile (Start > Ausführen > cmd > Rechtsklick „als Administrator ausführen“) gestartet:

Windows Firewall

Sofern die Firewall nachfragt, ob der Zugriff erlaubt werden soll, muss dies bestätigt werden.