Raspberry Pi als DLNA Renderer / Client mit Fernsteuerung

Einleitung

In einem früheren Artikel hatte ich bereits beschrieben, wie ein DLNA/UPnP-AV Medienserver unter Linux aufgesetzt werden kann. Im folgenden Tutorial zeige ich, wie ein Raspberry Pi als DLNA Renderer eingesetzt werden kann und darauf Musik ferngesteuert (App) abgespielt werden kann.

Vorbereitung

Nach der Installation von Raspbian auf dem Raspberry Pi, kann das  Update durchgeführt werden:

Installation von pulseaudio:

Weiter gehts mit dem Renderer…

Gmediarender

Installation von gmediarender:

Danach befindet sich gmediarender unter /usr/local/bin/gmediarender und startet beim Systemstart.

Sound-Einstellungen

Die Lautstärke kann mit dem Alsamixer verändert werden, hierzu sind die Pfeiltaste (hoch / runter) zu nutzen. <ESC> verlässt den Mixer wieder. Danach müssen die Einstellungen gespeichert werden.

Nun kann es losgehen.

Test

Ich verwende auf meinem Android-Smartphone BubbleUPnP. Dort kann unter „Renderer“ unser Raspberry Pi angegeben werden, er wird automatisch gefunden und in BubbleUPnP angezeigt wenn das Gerät im gleichen Netz befindlich ist. Unter „Library“ > „DLNA Server“ wird schließlich der lokale Musikserver ausgewählt (alternativ können auch Mediendateien auf dem Gerät selbst genutzt werden). Jetzt einfach ein Musikstückauswählen und abspielen, der Sound wird dann vom Raspberry Pi abgespielt.

Unter Windows 7 kann im Windows Media Player mit Rechtsklick auf ein Musikstück „Wiedergeben auf“ > „Raspberry“ gewählt werden. Evtl. muss dies vorher in den Medienstreamingoptionen freigegeben werden.

Have fun!

4 Gedanken zu „Raspberry Pi als DLNA Renderer / Client mit Fernsteuerung“

  1. Habe genau das gleiche wie Emanuel hinter mir 😀 Danke für die Anleitung. Gab bei mir noch wegen fehlender GStreamer-Plugins Probleme, nachdem ich alle auf der Projekthomepage installiert habe gings dann.

  2. Das aktuelle raspbian jessie hat kein gstreamer0.10-ffmpeg paket mehr, es lässt sich über die wheezy repo noch installieren, aber noch besser: gmediarender ist in jessie direkt als paket vorhanden. Damit spart man sich das compilieren etc. Vielleicht mal das Tutorial dementsprechend anpassen?

    VG Izaak

  3. Hey

    Vielen Dank für den Artikel! Habe mich zuerst mit einem unterbruchsfreien Pulseaudio Netzwerkstream versucht, aber das ist immer an einem Buffer-Underrun gescheitert und mit dem gmrender-resurrect (und dieser Anleitung) war das ein Kinderspiel. Nun läuft es unterbruchsfrei und tadellos. Yay! 🙂

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