SQUID-Proxy ausschließlich im RAM (Debian Wheezy)

Einleitung

Der nachfolgende Artikel beschreibt, wie die Daten eines SQUID-Proxy ausschließlich im RAM gehalten werden. Wer SQUID hauptsächlich als Proxy übers WAN nutzt und nicht primär als Cache, hat keinen großen Nutzen davon, verarbeitete Objekte auf Dateisystemebene zu halten. Im Zweifel reicht es aus, einen kleinen Teil des RAM hierfür abzustellen. Einerseits kann dies der Lebensdauer förderlich sein, wenn der Speicher ansonsten festplattenbasiert wäre. Häufige Schreib-Lese-Zugriffe erhöhen den Verschleiß. Andererseits kann die Kombination aus schneller Internetanbindung und langsamen Festplatten die Performance massiv beeinträchtigen. Objekte aus dem RAM hingegen sind entsprechend performant.

Konfiguration

Voraussetzung ist eine bereits laufende SQUID-Konfiguration. Für gewöhnlich erfolgt sie unter

Squid anhalten:

Zunächst sind in der Konfiguration alle „cache_dir“-Einträge zu entfernen, in der Standard-Konfiguration wird SQUID3 so bereits ausgeliefert. Schließlich ist noch die Größe des Cache-Speichers im RAM (cache_mem) zu definieren. Hier die benötigte Konfiguration, um SQUID ausschließlich im RAM zu halten:

SQUID wieder starten und testen:

Have fun!

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