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Sichern und Wiederherstellen eines USB-Sticks

Einleitung

Ich nutze eine Betriebssysteminstallation auf einem USB-Stick, welche ich bei Bedarf boote und zum Arbeiten nutze. Diesen Stick möchte ich gerne sichern und bei Verlust / Ausfall wieder zurücksichern können.

Ansatz

Da ich den gleichen Stick mehrmal habe, habe ich mich dazu entschieden, den komplette Stick mittels dd zu sichern um ihn später 1:1 zurücksichern zu können. Gleiche Größe der USB-Sticks ist in diesem Fall Voraussetzung.

Stick erkennen

Wurde der Stick angestöpselt kann z.B. mit dmesg die Laufwerkszuordnung geprüft werden.

In diesem Fall also /dev/sdc.

Sicherung

Hier die unkomprimierte Sicherung:

Mit GZIP-Kompression:

Nun wird die Sicherung erstellt.

Rücksicherung

Die Rücksicherung erfolgt dann aus der unkomprimierten Sicherung mittels

oder für die komprimierte Sicherung mit

Achtung, sofern zwischenzeitlich andere Festplatte oder USB-Sticks an oder abgestöpselt wurden, kann es zu einer anderen Laufwerkszuordnung gekommen sein, diese also zwingend immer prüfen.

Installation FOG Free Computer Cloning Solution (Debian)

Vorwort

FOG (http://www.fogproject.org/) ist eine freie Lösung zum Clonen und Verteilen von Betriebssystemimages. Nachfolgend ist die Installation unter Debian beschrieben.

Clamav

Zunächst werden vor der eigentlichen Installation die Pakete entfernt, diese machen laut Wiki Probleme bei der FOG-Installation.

Anschließend werden die nachfolgenden Paketquellen eingebunden.

Folgende Zeile wird ergänzt:

Und schließlich:

FOG-Installation

Zunächst wird die aktuelle FOG-Version (Stand Dezember 2013) beschafft und das Installationsskript ausgeführt.

Bei der Frage nach der Linuxversion wird 2 ausgewählt, als Installationstyp N (normaler Server) eingetragen. Danach erfolgt die Abfrage der IP-Adresse. Es wird kein DHCP-Server angegeben und FOG wird auch nicht als DHCP-Server konfiguriert. Ebenfalls sollte die Frage nach der Installation zusätzlicher Sprachpakete verneint werden, zumindest unter Debian 7 führt diese zu einer Fehlermeldung. Stattdessen wird im Nachgang ProxyDHCP eingerichtet.

Sind alle Angaben erfolgt, erscheint die getroffene Auswahl noch einmal als Übersicht und die Installation kann gestartet werden.

MySQL

Die Zugangsdaten zur Datenbank können lt. Installationsanweisung in den Konfigurationsdateien gesetzt werden.

ACHTUNG: ich konnte trotz Anpassen der Konfigurationsdateien FOG nicht starten. Als Workaround habe ich lokal eine MySQL-Datenbank mit leerem Passwort installiert. Nach dem Aufruf der Web-Oberfläche habe ich die Datenbank erstellt und anschließend exportiert:

Die Datenbank (fog) habe ich dann auf dem eigentlichen MySQL-Server erstellt und  über die Managementoberfläche phpMyAdmin importiert. Im Anschluss mussten die Zugangsdaten dann noch in der Konfigurationsdatei angepasst werden:

Folgende Zeilen sind relevant:

ProxyDHCP

Zunächst wird DNSMASQ installiert und konfiguriert.

Die Konfiguration erfolgt in der Datei /etc/dnsmasq.d/ltsp.conf aus dem FOG Wiki:

NFS Mount

EIne einfache Lösung ist es, in der /etc/fstab dauerhaft eine NFS-Freigabe zu mounten. Als Ziel wird das /images Verzeichnis gewählt.