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openHAB – Einführung und Installation

Einleitung

Ganz kurz – openHAB ist eine Software für Heimautomation, Gebäudeautomatisierung oder neudeutsch Smart Home. Hierbei unterstützt openHAB laut eigener Aussage zurzeit mehr als 50 verschiedene Technologien und Systeme, darunter beispielsweise KNX, HomeMatic oder  enocean. Die Software selbst ist in Java realisiert und kommt mit einem auf Eclipse basierenden Designer. Nähere Infos bieten die Links.

Installation

Es stehen verschiedene Downloads zur Verfügung, zur Installation genügt zunächst der „Runtime core“. Voraussetzung ist die Installation von Java. openHAB ist auf verschiedenen Plattfomen lauffähig, ich beschreibe hier die Installation unter (Debian) Linux.

Nach dem Download der Datei distribution-<version>-runtime.zip wird sie entpackt, hier Version 1.7.1:

Darüber hinaus bietet openHAB noch Downloads für verschiedene hersteller- bzw. gerätespezifische Bindings an sowie eine Demo-Anwendung zum Testen.

Konfiguration

openhab.cfg

Zunächst muss eine Konfigurationsdatei erstellt werden, diese wird als Kopie aus der mitgelieferten Standardkonfiguration erzeugt.

Im Anschluss können verschiedene Items (Gruppen, Räume, Sensoren, Aktoren, etc.) erstellt und in eine Sitemap eingebunden werden.

items

Wir erstellen eine Items-Datei /opt/openhab/configurations/items/haus.items mit ein paar rudimentären Inhalten. Details zum Aufbau sind im Wiki nachzulesen.

Dies nur beispielhaft, in späteren Beiträgen folgen Erweiterungen.

sitemap

Zum ersten Testen benötigen wir noch eine zugehörige Sitemap (/opt/openhab/configurations/sitemaps/haus.sitemap):

Im Anschluss kann openHAB gestartet und ein erster Test durchgeführt werden.

Start und Test

Zum Start wird das mitgelieferte Skript ausgeführt:

Der Test erfolgt im Browser, hierbei wird Port 8080 aufgerufen und der in der Items- und Sitemapdefinition genutzte Name (hier: haus) mitgegeben:

http://:8080/openhab.app?sitemap=haus

Achtung, hierbei ist auf Groß-/Kleinschreibung zu achten.

openhab-smartphone

 

 

 

Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung mit Sensor DHT22/AM2302 und Raspberry Pi – Teil 3

Vorwort

Im dritten und letzten Teil der Reihe „Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung mit Sensor DHT22/AM2302 und Raspberry Pi“ wird beschrieben, wie die ausgelesenen Daten grafisch mit Munin aufbereitet werden können. Die beiden vorherigen Teile befassten sich zunächst mit Hard- und Software.

Skript

Das Ergebnis des vorherigen Beitrags war folgende Ausgabe:

Ziel ist es nun, die Werte für Temperatur und Luftfeuchtigkeit zu separieren und Munin zugänglich zu machen. Hierzu verwende ich zunächst grep, um nur die Zeile mit den Werten zu verarbeiten. Schließlich zähle ich Leerzeichen und beschneide an der passenden Stelle mit cut:

Ein entsprechendes Munin-Skript könnte dann so aussehen (/etc/munin/plugins/dht22-humidity):

bzw. für die Temperatur (/etc/munin/plugins/dht22-temperature):

Die beiden Skripte müssen nur noch ausführbar unter /etc/munin/plugins abgelegt werden. Natürlich muss munin-node  installiert und in Munin eingebunden sein, damit eine Verarbeitung erfolgen kann.

Munin-Node Konfiguration

Die Datei /etc/munin/plugin-conf.d/dht22 wird mit folgendem Inhalt erstellt:

Im Anschluss noch munin-node neustarten.

Have fun!

Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung mit Sensor DHT22/AM2302 und Raspberry Pi – Teil 2

Vorwort

Im ersten Teil des Tutorial ist beschrieben, welche Hardware zum  Auslesen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit zum Einsatz kommt und wie diese verkabelt wird. Im aktuellen Artikel wird eine Möglichkeit beschrieben, den Sensor per Software auszulesen. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle meinem Schwager Patrik, der mir mit der Beschaffung eines fehlenden elektronischen Bauteils die weiteren Schritte erst ermöglicht hat.

Software

Zum Einsatz kommen WiringPi zum Ansteuern der GPIO-Kontakte und ein Script zum Auslesen des Sensors.

Die Installation wie folgt:

Damit ist die Installation abgeschlossen.

Test

Ein erster Test liefert nun Temperatur und relative Luftfeuchte.

Have fun!

Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung mit Sensor DHT22/AM2302 und Raspberry Pi – Teil 1

Vorwort

In den nächsten Artikeln beschreibe ich, wie man mit dem Sensor DHT22/AM2302 und einem Raspberry Pi Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit messen kann. Die Reihe beginnt zunächst mit der Vorstellung der benötigten Komponenten. Anschließend folgt Aufbau, Konfiguration und Inbetriebnahme.

Wenn ich ganz  viel Zeit finde, werde ich das Ganze evtl. noch erweitern, dass ein Signalton (abhängig von der Tageszeit 🙂 ) oder eine LED angesteuert wird, sobald die Luftfeuchtigkeit zu hoch oder zu niedrig ist.

Komponenten

Neben einem Raspberry Pi und dem Sensor DHT22/AM2302 werden noch ein paar Strippen und ein Widerstand (10 kΩ) benötigt, hier die komplette Liste:

  • Raspberry Pi oder Raspberry Pi 2
  • Sensor DHT22/AM2302
  • Steckbrett
  • Jumper Kabel, male – male
  • Widerstand, 10 kΩ
  • Betriebssystem Raspbian

Aufbau

Der Aufbau wie folgt:

Aufbau DHT22/AM2302 Raspberry Pi SteckplatineGrafik erstellt mit Fritzing.

Ausblick

Teil zwei beschreibt das Auslesen der Werte und im dritten Teil zeige ich eine Möglichkeit, die Werte grafisch darzustellen. Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann gerne meinen RSS Feed abonnieren.