Schlagwort-Archive: Shell

Persistente Linux Shell Sessions – screen Kurztutorial

Einleitung

Betreut man Linux Server, so kommt man eigentlich kaum an der Arbeit auf der Shell vorbei. Da man zumeist nicht direkt im Serverraum arbeitet, hat mal meist eine Remote-Shell geöffnet. Ist die Arbeit beendet, wird diese wieder geschlossen. Was aber, wenn man die angefangene Arbeit an eeinem anderen Client weiterführen möchte, bei langen Wartezeiten nicht dauerhaft die Session geöffnet lassen möchte oder die Verbindung, z.B. im Zug, öfter mal abbricht? Eine Lösung könnte screen sein, es ermöglicht Sessions zu parken und diese später von überall wieder aufzunehmen.

Pakete

Wir installieren screen aus den Quellen:

Mehr wird nicht benötigt.

Kurzanleitung

Erstellen einer Session:

Es können nun auch weitere neue Sessions erstellt werden:

Diese Sessions erhalten Nummern, zwischen den einzelnen Sessions kann gewechselt werden:

Sessions können auch umbenannt werden:

Möchte man schließlich die Session verlassen:

Die anschließende Wiederaufnahme der Session ist natürlich ebenfalls möglich:

Eine kurze Hilfe kann innerhalb der Sessions ebenfalls aufgerufen werden:

Have fun!

Mit tar und split gesplittete Archive erstellen

Einleitung

Die Unterteilung eines großen Archivs in kleinere Dateien kann beispielsweise notwendig werden, wenn das Zielmedium bestimmten Dateigrößenbeschränkungen unterliegt.

Hierzu eignet sich hervorragend eine Kombination der beiden Werkzeuge tar und split.

Archiv erstellen

Tar erstellt das Archiv und gibt auf die Standardausgabe aus. Split teilt nach 2 GB und hängt den erstellten Archivdateien eine fortlaufende einstellige Nummer an:

Erläuterungen (man)

tar

-c, –create
create a new archive

-v, –verbose
verbosely list files processed

-l, –check-links
print a message if not all links are dumped

-p, –preserve-permissions
extract information about file permissions (default for superuser)

-j, –bzip2
filter the archive through bzip2

-f, –file=ARCHIVE
use archive file or device ARCHIVE

split

-a, –suffix-length=N
use suffixes of length N (default 2)

-d, –numeric-suffixes
use numeric suffixes instead of alphabetic

-b, –bytes=SIZE
put SIZE bytes per output file

Wiederherstellen

Alte Linux-Kernel löschen

Vorwort

Von Zeit zu Zeit kann es passieren, dass die Partition /boot bei entsprechender Größe an Platzmangel zu leiden beginnt, zwar könnte die Partition auch erweitert werden, stattdessen kan man aber auch alte Linux-Kernel löschen. 

Alte Linux-Kernel löschen

Der aktuelle Kernel:

Eine sehr elegante Möglichkeit, die ich beim Stöbern im Netz gefunden habe, ist der folgende Einzeiler:

Have fun!