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Installation Mopidy Musikserver auf Raspberry Pi

Einleitung

Mopidy ist ein Musikserver, der Musik aus lokalen Quellen und verschiedenen Streamingdiensten abspielt.

Benötigte Pakete

Zunächst wird das Mopidy-Repository aktiviert.

Im Anschluss kann die Installation erfolgen.

Installation

Nachdem das Repository aktiviert wurde, kann Mopidy mit apt installiert werden.

Es folgen Erweiterungen und Konfiguration.

Erweiterungen

Die Erweiterungen können ebenfalls per apt installiert werden. Die Möglichkeiten wie folgt:

Was interessiert, kann installiert werden:

Konfiguration

Die Konfiguration erfolgt unter  /home/pi/.config/mopidy/mopidy.conf. Diese Datei muss zunächst erzeugt werden. Hiermit kann eine neue Standard-Konfiguration erstellt werden:

Die Datei kann noch editiert werden, z.B. für den späteren Zugriff auf den Webclient:

Ferner müssen Zugangsdaten etwa für Spotify und last.fm hinterlegt werden. Danach wird sie verschoben und dem richtigen Benutzer zugeordnet:

Nach einem Neustart sollte das Ganze zur Verfügung stehen.

Webclient

Ein Webclient kann wie folgt installiert werden:

Er ist dann auf Port 6680 erreichbar…

mopidy

Fehlersuche

Beim Ausführen von Mopidy erscheint folgende Fehlermeldung:

Es besteht folgender Fix für /usr/lib/python2.7/dist-packages/mopidy/http/handlers.py:

In Zeile 93 entfernen:

Ab Zeile 90 hinter  def broadcast(cls, msg) einfügen:

Have fun!

Raspberry Pi Videostreaming

Einleitung

Nachdem ich kürzlich unerwartet für längere Zeit nicht zu Hause sein konnte, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, unser Haustier „überwachen“ zu können. Da ich ohnehin in letzter Zeit gerne mit dem Raspberry Pi experimentier habe, hat er sich als Basis quasi angetragen. Hinzu kam noch eine ältere USB-Webcam, die normalerweise auf meinem Monitor steht. Als Betriebssytem nutze ich Debian wheezy (Raspbian).

Motion

Motion greift Videosignal ab und kann feststellen, ob sich Bereiche des Bilds geändert haben, somit also Bewegung im Bild feststellen. Installation von Motion:

In /etc/default/motion legen wir fest, dass Motion als Daemon standardmäßig gestartet werden soll:

Die Konfiguration erfolgt in /etc/motion/motion.conf. Hier sind u.a. folgende Anpassungen erforderlich:

Nach einem Neustart sollte unter Port 8081 ein Stream abrufbar sein.

FFmpeg

Hierzu bin ich dieser Anleitung gefolgt.

Raspberry Pi mit limelight als Steam Box nutzen

Vorwort

Limelight implementiert die GameStream Technologie von NVIDIA, mit der Computerspiele „portabel“ werden. Will heißen, auf einem High-End-PC wird das Spiel installiert und ausgeführt, die Ein- und Ausgabe erfolgt jedoch auf einem anderen Client, der weniger gut ausgestattet sein muss. Dies kann jedwede Maschine mit Steam OS sein und dank limelight nun auch ein Raspberry Pi.

Voraussetzungen

Voraussetzung ist, dass der Spielehost eine NVIDIA-Grafikkarte der GTX 600er oder 700er Serie besitzt. Zudem wird eine gescheite WLAN-Verbindung für das Streaming benötigt, das versteht sich aber von selbst, denke ich.

Windows Client

Zunächst empfehle ich ein Update auf die neueste Version von GeForce Experience.

In GeForce Experience muss das Streaming aktiviert werden. Wir nehmen als IP-Adresse die 10.10.10.10 an.

Raspberry Pi

Eine bestehende Installation des Raspberry Pi wird vorausgesetzt. Für das Beispiel verwende ich Raspbian. Wie das geht, habe ich unter Raspberry Pi in Betrieb nehmen mit Raspbian beschrieben.

Auf dem Pi eingeloggt laden wir zunächst limelight herunter:

Danach wird es zum Pairing mit dem Host gestartet:

GeForce Experience sollte an dieser Stelle nachfragen, ob das Pairing akzeptiert werden soll, hier muss zugestimmt werden.

Im Anschluss wird limelieght erneut aufgerufen, dann allerdings ohne die Option für das Pairing. Stattdessen geben wir die Auflösung (aktuell nur 720p) und die Bildwiederholrate (30 oder 60 Bilder pro Sekunde).

And that’s it!